Usbekistan ist eines der beliebtesten Reiseziele in Zentralasien. Das Land gehörte einst zum persischen Reich, war ein beliebter Handelsort entlang der Seidenstraße und wurde sogar Teil der Sowjetunion, bevor es 1992 schließlich seine Unabhängigkeit erlangte.
Die reiche Geschichte des Landes macht sich auch heutzutage noch bemerkbar. In den alten Städten kannst du noch immer beeindruckende islamische Architektur bewundern, lebhafte Märkte besuchen und ein Gefühl für die postsowjetische Kultur bekommen.
Ich habe einen Monat in Usbekistan verbracht, um die schönen Wüstenstädte des Landes zu erkunden. Dazu bin ich auch in abgelegenere Orte gefahren, um verschiedene Seiten von dem Land kennenzulernen.
Anschließend habe ich diesen detaillierten Reiseführer geschrieben, in dem du alles findest, was du für deine Reise nach Usbekistan wissen musst – Tipps zu der Planung deiner Reise und Empfehlungen für die schönsten Städte und Sehenswürdigkeiten in Usbekistan!
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Alle Artikel über Usbekistan
Kurze Fakten über Usbekistan
- Hauptstadt: Die Hauptstadt von Usbekistan ist Taschkent im Nordosten des Landes. Mit fast 3 Millionen Einwohnern ist Taschkent nicht nur die größte Stadt Usbekistans, sondern auch die bevölkerungsreichste Stadt in ganz Zentralasien.
- Sprache: Obwohl Usbekisch die offizielle Sprache in Usbekistan ist, sprechen die meisten Einwohner auch einwandfreies Russisch. Wenn du auch noch in andere Länder in Zentralasien reisen möchtest, könnte es durchaus sinnvoll sein, ein paar Wörter Russisch zu lernen, sodass du dich in allen Regionen verständigen kannst.
- Währung: Die offizielle Währung in Usbekistan ist der usbekische Soʻm (kurz: Som). Ein Euro ist zurzeit etwa 12.600 Som wert. Der größte Geldschein in Usbekistan hat jedoch nur einen Wert von 100.000 Som (weniger als 10 Euro), weswegen du beim Umtausch höherer Geldbeträge etwas Größeres als nur ein Portemonnaie mitnehmen solltest. 😉
- Religion: Die Mehrheit der usbekischen Bevölkerung ist muslimisch und die Kultur ist stark vom Islam geprägt.
- Kleiderordnung: Selbst im Sommer bedecken usbekische Frauen normalerweise ihre Knie und Schultern, während Männer T-Shirts und Hosen tragen. Obwohl es keine strenge Kleiderordnung für Touristen gibt, würde ich weiblichen Reisenden empfehlen, sich nicht zu freizügig zu kleiden (zumindest in kleineren Städten und abgelegenen Teilen des Landes).
- Beste Reisezeit: Usbekistan hat ein kontinentales Klima, was bedeutet, dass die Sommer extrem heiß und die Winter sehr kalt sind. Wenn du im Sommer nicht bei über 40 Grad in trockener Hitze schwitzen möchtest, aber auch keine Lust auf Minusgrade im Winter hast, solltest du also am besten im Frühjahr oder Herbst eine Reise nach Usbekistan planen.
- Visum: Deutsche Staatsangehörige bekommen bei der Einreise nach Usbekistan automatisch eine Aufenthaltserlaubnis für 30 Tage und müssen somit kein Visum beantragen.
- SIM-Karten: In Usbekistan gibt es mehrere Anbieter für SIM-Karten, z. B. Ucell und Beeline.
- W-LAN: Die meisten Pensionen, Hotels, Cafés und Restaurants in Usbekistan bieten kostenloses W-LAN an. Wenn du nicht in sehr abgelegene Teile des Landes reist, wirst du also keine Probleme haben, Internetzugang zu finden.
- Geldautomaten: Obwohl es mehrere Geldautomaten in Usbekistan gibt, ist es am besten, immer etwas Bargeld dabei zu haben. Erfahrungsgemäß sind die Geldautomaten oft leer oder funktionieren nicht, wodurch ich teilweise tagelang kein Geld abholen konnte. Nimm also am besten Euro mit, die du im Notfall umtauschen kannst.
- Reisekreditkarte: Um Fremdwährungsgebühren zu sparen, empfiehlt sich auch eine Reisekreditkarte. Ich reise beispielsweise mit Revolut* und Wise*. Mit diesen beiden Kreditkarten kannst du in fast allen Ländern ohne Fremdwährungsgebühren zu dem tagesaktuellen Wechselkurs zahlen und weltweit jeweils 200 Euro pro Monat kostenlos abheben.
- Ist Usbekistan sicher?: Usbekistan ist ein sehr sicheres Reiseland. Die Einheimischen sind freundlich und zuvorkommend und die Kriminalitätsrate gegenüber Touristen ist gering.
Die besten Aktivitäten in Usbekistan

Du bist dir nicht sicher, was man in Usbekistan überhaupt unternehmen kann? Dann findest du hier die besten Aktivitäten für deine Usbekistan Reise:
1. Erkunde die antiken Städte von Usbekistan!
Die Sehenswürdigkeiten in Usbekistan sind absolut atemberaubend und Sightseeing gehört zweifellos zu den besten Aktivitäten in Usbekistan. Das Land beherbergt alte Städte mit Gebäuden, die teilweise bis zu 2000 Jahre alt sind. Bis heute sind die alten Stadtzentren mit schönen Moscheen, Minaretten und Medresen bestückt, sodass man das Gefühl hat, man würde sich in dem Märchen 1001 Nacht befinden.
Die berühmteste Sehenswürdigkeit in Usbekistan ist das Registan-Ensemble in Samarkand, das aus drei Medresen besteht, die auf das 15. und 17. Jahrhundert zurückführen. Du kannst die schönen Mosaike und Kuppeln der Gebäude von dem Registan-Platz bestaunen oder in die Medresen hineingehen, um die beeindruckende Architektur von innen zu bewundern.
Kurzer Einschub: Für diejenigen von euch, die sich mit islamischer Architektur nicht so auskennen: Ein Minarett ist ein Turm in der Nähe einer Moschee, von dem aus zum Gebet aufgerufen wird, eine Medrese (oder Madrese) ist eine Lehreinrichtung im Islam und eine Moschee… das muss ich doch nicht wirklich erklären, oder?!
2. Schlendere durch die Märkte der ehemaligen Seidenstraße!
Zu Zeiten der Seidenstraße, die bis zum 15. Jahrhundert von China nach Europa führte, dienten usbekische Städte (vor allem Samarkand und Buchara) als wichtige Handelsorte.
Bei einer Reise nach Usbekistan solltest du also auf jeden Fall die lokalen Märkte besuchen, die bis heute aktiv sind. In einigen Städten wie in Buchara und Chiwa kannst du auch einen Blick auf die Herstellung von Textilien werfen und dabei zuschauen, wie Teppiche gewebt und gefärbt werden.
Nimm dir also ruhig etwas Zeit, um in die sogenannten „Workshops“ hineinzuschnuppern und mehr über die Herstellung verschiedener Waren zu erfahren.
3. Wandere durch das Fergana-Tal!
Auch Naturliebhaber kommen in Usbekistan auf ihre Kosten! Das Fergena-Tal im Osten Usbekistans ist eine der wenigen Gegenden des Landes, wo du der trockenen Wüste entfliehen und stattdessen durch grüne Berglandschaften wandern kannst. Da die Region an der Grenze zu Tadschikistan und Kirgistan liegt, kannst du eine Wanderung auch perfekt mit einem Grenzübergang verbinden.
Ich selber habe es auf meiner Reise leider nicht mehr geschafft, das Fergana-Tal zu besuchen. Wenn du mehr über die Region erfahren möchtest, kannst du dir jedoch diesen Artikel von Jouranlofnomads durchlesen (auf Englisch)!
4. Besuche den Schiffsfriedhof in Muynak!
Wusstest du, dass eine der schlimmsten Umweltkatastrophen des letzten Jahrhunderts in Usbekistan stattgefunden hat? Der Aralsee, einst der viertgrößte See der Welt, ist in weniger als dreißig Jahren um 80 % seines Volumens geschrumpft, was eine Folge der Überwässerung von Baumwollplantagen ist.
Ein Symbol für die Katastrophe ist der Schiffsfriedhof in Muynak. Der kleine Ort war früher ein blühendes Fischerdorf am Aralsee, doch als sich der See plötzlich stark zurückzog, wurden die Schiffe, die am Ufer lagen, zurückgelassen. Heute ist der Aralsee mehr als 150 Kilometer von dem ehemaligen Fischerdorf entfernt.
Es ist wirklich ein bizarrer Anblick, die Boote inmitten der usbekischen Wüste verrotten zu sehen. Wer mal eine andere Seite von Usbekistan kennenlernen möchte, wird hier also ein interessantes Fleckchen finden. Allerdings muss ich auch anmerken, dass die Fahrt nach Muynak ziemlich lange dauert und, dass es abgesehen von dem Schiffsfriedhof dort auch nicht viel zu tun gibt.
Wusstest du?: Du kannst auch eine Tour buchen, um zu dem Ufer vom Aralsee zu fahren, was von Muynak noch einmal circa vier Stunden mit dem Auto dauert. Allerdings würde ich davon abraten. Die Tour ist deutlich überteuert und ganz ehrlich nicht sehr spektakulär. Wenn du auf deiner Zentralasien-Reise auch noch nach Tadschikistan fahren möchtest, würde ich das Geld lieber für eine Tour entlang des Pamir Highways sparen!
5. Probiere dich durch die usbekische Küche!
Zu guter Letzt lohnt es sich auch, das Essen der usbekischen Küche zu probieren. Die Mahlzeiten sind zwar recht ähnlich zu den in den Nachbarländern, dennoch finde ich das Usbekistan das beste Essen in Zentralasien zu bieten hat. Diese Gerichte solltest du dir auf keinen Fall entgehen lassen:
- Plov: Das usbekische Nationalgericht Plov ist im Grunde genommen eine Portion gebratener Reis. Das ist aber noch nicht alles: Der Reis wird in Brühe gekocht und mit Karotten, Zwiebeln und Lammfleisch angereichert. Anschließend wird das Gericht mit leckeren Gewürzen wie Kreuzkümmel abgeschmeckt, was ihm eine besondere Note verleiht.
- Schaschlik: Eine weitere Spezialität, die du in so gut wie allen Restaurants in Usbekistan finden wirst, ist Schaschlik. Die Fleischspieße werden üblicherweise mit Hühner- oder Lammfleisch gegrillt, aber es gibt auch eine vegetarische Variante mit gegrillten Tomaten, Maiskolben und Pilzen. Ganz ehrlich: In Usbekistan gibt es das beste Schaschlick, das ich je gegessen habe!
- Manti: Zu guter Letzt solltest du auch unbedingt Manti probieren. Diese gedämpften Teigtaschen sind in der Regel mit Zwiebeln und Fleisch gefüllt, aber gelegentlich stehen auch vegetarische Manti auf der Speisekarte.
Die 3 schönsten Städte in Usbekistan
Usbekistan ist für seine gut erhaltenen, alten Städte berühmt, die dich mit prächtigen Gebäuden und traditionellen Märkten garantiert umhauen werden. Dies sind meine Lieblingsstäde in Usbekistan:
1. Chiwa – die ehemalige Stadt des Sklavenhandels

Chiwa (Xiva) ist wahrscheinlich meine Lieblingsstadt in Usbekistan. Die Altstadt von Chiwa, Itchan Kala, ist vollständig von hohen Stadtmauern umgeben und im Inneren der Altstadt leben noch heute circa 2000 Menschen.
Früher war Chiwa als Stadt des Sklavenhandels bekannt, heutzutage geht es in der Stadt glücklicherweise gesitteter zu. Besucher können die engen Gassen entlangschlendern, Souvenirs auf den kleinen Märkten kaufen und inmitten der alten Stadt Cafés und Restaurants besuchen.
Dazu kannst du auch unbedingt auf der Stadtmauer spazieren gehen und den Wachturm besteigen, von wo aus du einen fantastischen Blick auf die Stadt geboten bekommst. Weitere Sehenswürdigkeiten in Chiwa, die du nicht verpassen solltest, beinhalten das Minarett von Kalta Minor, das mit türkisblauen Mosaiken bedeckt ist, die Dschuma-Moschee (Freitagsmoschee) mit geschnitzten Holzsäulen und der Tasch-Hauli-Palast, der im 19. Jahrhundert erbaut wurde und insgesamt 163 Zimmer umfasst.
Darüber hinaus gibt es natürlich gibt es noch viele andere Dinge in Chiwa zu entdecken. Nimm dir am besten zwei ganze Tage Zeit, um in die kleine Welt innerhalb der Stadtmauern einzutauchen!
2. Buchara – eine charmante Stadt der ehemaligen Seidenstraße

Buchara (Buxoro) war einst ein wichtiger Handelsort entlang der Seidenstraße, was bis heute noch bemerkbar ist. In der Altstadt von Buchara gibt es mehrere Märkte, auf denen Textilien, Schmuck und selbst geknüpfte Teppiche verkauft werden – ein wahres Einkaufsparadies!
Dazu solltest du auch unbedingt das Poi-Kalyan-Ensemble besuchen, das das Zentrum der Stadt markiert. Der Platz ist umgeben vom größten Minarett Usbekistans, der Kalyan-Moschee aus dem Jahr 1514, und der Mir-i Arab Medrese. Alle drei Gebäude sind mit türkisblauen Mosaiken verziert und besonders an lauen Sommerabenden erweckt der Platz zum Leben. Vergiss deine Kamera nicht! 😉
3. Samarkand – wo islamische Stätten auf postsowjetische Kultur treffen

Samarkand ist eine der größten und beliebtesten Städte Usbekistans. Obwohl die Stadt selbst einen postsowjetischen/modernen Touch hat, gibt es immer noch tolle Orte, die einen an die Zeit der Seidenstraße und der persischen Geschichte erinnern.
Der Registan-Platz mit drei Medresen ist zweifellos die beeindruckendste Sehenswürdigkeit in Samarkand (vielleicht sogar in ganz Usbekistan). Besonders die blauen Kuppeln der Sher-Dor-Medrese haben es mir persönglich angetan.
Dazu solltest du dir auch unbedingt die wunderschönen Mosaike der Shah-i-Zinda-Nekropole ansehen. Die Mausoleen in diesem Komplex sind in strahlenden Blautönen gehalten, und angeblich ist hier sogar ein Cousin des Propheten Mohammed begraben. Ziemlich beeindruckend, oder?!
Anreise nach Usbekistan
Falls du nicht aus einem Nachbarland anreist, musst du wahrscheinlich einen Flug nach Usbekistan nehmen. Die meisten Leute fliegen in die Hauptstadt Tashkent, aber von bestimmten Flughäfen aus kannst du auch einen Flug nach Samarkand, Buchara oder Urgench (der nächste Flughafen zu Chiwa) nehmen.
Für das Buchen von Flügen kann ich Skyscanner* empfehlen. Die Plattform vergleicht automatisch Preise von verschiedenen Seiten im Web und zeigt dir die besten Angebote auf einem Blick an.
Wenn du mit dem Zeitraum deiner Reise flexibel bist, kannst du bei Skyscanner auch die Option „Ganzer Monat“ wählen, mit der du ganz einfach die Preise für verschiedene Tage vergleichen können.
Transport in Usbekistan
Usbekistan ist ein recht großes Land, weswegen du dir vor deiner Reise unbedingt Gedanken über die Transportmittel machen solltest:
- Züge: Wie viele postsowjetische Länder verfügt Usbekistan über ein gut ausgebautes Zugsystem. Für Reisen bei Nacht kannst du sogar Schlafwagenzüge mit Betten buchen. Allerdings können Fahrkarten für Züge oft schon Tage vor der Abreise ausgebucht sein, weswegen du deinen Sitzplatz oder dein Bett unbedingt im Voraus sichern solltest. Dies kannst du online über Railway.uz tun.
- Sammeltaxis: Alternativ kannst du auch Sammeltaxis in Anspruch nehmen, um von A nach B zu reisen. Diese Taxis fahren meistens an Bushaltestellen ab. Wenn du dir nicht sicher bist, kannst du aber auch in deinem Hotel nachfragen, wo du ein Sammeltaxi finden kannst. Die Kosten für Sammeltaxis sind üblicherweise recht günstig, aber möglicherweise musst du für einige Zeit auf weitere Fahrgäste warten. Sammeltaxis fahren nämlich erst los, wenn sie eine bestimmte Anzahl von Passagieren haben.
- Taxis: Für kurze Strecken innerhalb von Städten kannst du auch normale Taxis in Anspruch nehmen. In ganz Zentralasien funktioniert die Taxi-App Yandex Go beispielsweise ziemlich gut. Üblicherweise zahlst du für kurze Fahrten innerhalb von Städten nur wenige Euro, wenn du dein Taxi über die App buchst.
- Flüge: Viele Leute unterschätzen wie groß Usbekistan ist. Einige Städte sind viele Stunden Fahrt voneinander entfernt und zwischen ihnen liegt nichts als Wüste. Wenn dir eine lange Taxi- oder Zugfahrt zu mühsam ist oder du unter Zeitdruck stehst, kannst du auch Inlandsflüge buchen, um von Stadt zu Stadt zu reisen.
Unterkünfte in Usbekistan
Du kannst Unterkünfte in Usbekistan online über die folgenden Buchungsportale buchen:
- Agoda*: Agoda ist meine Lieblingsplattform für die Buchung von Unterkünften in Usbekistan, da sie in der Regel die besten Preise und tolle Last-Minute-Angebote anbietet.
- Booking*: Alternativ kannst du auch gute Deals für Hotels und Pensionen auf Booking.com finden. Über die App kannst du zudem die meisten Buchungen bis zu einem Tag vor dem Check-in kostenlos stornieren.
- Hostelworld*: Obwohl Hostelworld in Usbekistan nicht so viele Unterkünfte anbietet wie in anderen Ländern, kannst du über die Seite einige gute Jugendherbergen buchen – vor allem, wenn du Hostels in größeren Städten wie Taschkent und Samarkand suchst.
Reisekosten & Budget für Usbekistan

Usbekistan ist eines der günstigsten Reiseländer der Welt. Obwohl Touren und Unterkünfte in abgelegenen Gebieten etwas teurer sein können, sind die Kosten für Transportmittel, Unterkünfte in Städten und Lebensmittel sehr erschwinglich.
Bei deinem Aufenthalt in dem Wüstenstaat solltest du mit foldenen Kosten rechnen:
- Unterkunft: Unterkünfte in Usbekistan sind oft sehr günstig. Nicht selten kannst du ein Standardzimmer für zwei Personen bereits für weniger als 20 Euro bekommen. Wenn du mit einem geringen Budget reist, kannst du Doppelzimmer sogar für 10-15 Euro finden.
- Essen: Mahlzeiten in Restaurants sind schon für 2-5 Euro erhältlich.
- Bier in einer Bar/einem Restaurant: Ein lokales Bier kostet in Usbekistan etwa 1 – 1,50 Euro in einem Restaurant.
- Eintrittskarten: Die meisten Sehenswürdigkeiten in Usbekistan sind kostenlos anzusehen. Wenn du in Gebäude hineingehen möchtest, musst du jedoch möglicherweise bezahlen. Die Kosten belaufen sich je nach Attraktion auf circa 2-15 Euro.
- Verkehrsmittel: Eine kurze Taxifahrt innerhalb von Städten kostet normalerweise nur 2-3 Euro. Längere Strecken in Sammeltaxis oder Zügen können 10-25 Euro kosten (je nachdem, wie weit man fährt).
Gesamtkosten für ein Backpacker-Budget: 10 – 20 Euro pro Tag
Gesamtkosten für ein mittleres Budget: 20 – 50 Euro pro Tag
Gesamtkosten für ein Luxusbudget: 100 – 150 Euro pro Tag (da musst du dich aber schon etwas bemühen ;))
Hinweis: Die durchschnittlichen Ausgaben sind pro Person berechnet und beinhalten keine Flüge für die An- und Abreise!
